Wer Solarstrom liefert, verdient Respekt.
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Petition «Stopp Kurzschluss-Politik beim Solarstrom»

Der Bundesrat will die Minimalvergütung für Solarstrom streichen. Mit der Petition von Solar Friends fordern Solaranlagen-Besitzer vom Parlament, die gesicherte Minimalvergütung beizubehalten. Heute tragen über 300'000 Solaranlagen-Besitzer mit ihren privaten Investitionen massgeblich zur Energiesicherheit der Schweiz bei. Die Streichung der Minimalvergütung wäre ein Wortbruch und würde den weiteren Ausbau der Solarenergie gefährden.
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Gemeinsam stoppen wir die Kurzschluss-Politik des Bundesrates

Michael Hoekstra mit runder Brille und dunkler Jacke vor hellem Himmel leicht zur Seite gedreht und in die Kamera blickend.
2024 stimmten fast 70 Prozent beim Stromgesetz für eine gesicherte Minimalvergütung für Solarstrom. Diese sollte Solaranlagenbesitzern eine planbare Amortisierung ermöglichen. Ab 2027 wird die Vergütung noch stärker am Strommarkt ausgerichtet, was uns zusätzliche Chancen für mehr Netzstabilität, technische Innovationen und neue Vermarktungsmodelle bietet.
Doch gleichzeitig will der Bundesrat nun auch die Minimalvergütung abschaffen. Das wäre ein Wortbruch gegenüber all jenen, die im Vertrauen auf eine gesicherte Minimalvergütung in Solaranlagen investiert haben. Vor allem Hausbesitzer mit kleineren Anlagen wären die Leidtragenden.

Mit der Petition «Stopp Kurzschluss-Politik beim Solarstrom» fordern Solaranlagen-Besitzer vom Parlament, den Antrag des Bundesrates auf die Streichung der Minimalvergütung zurückzuweisen. Dafür haben wir – eine Gruppe von engagierten Solaranlagen-Besitzern – die parteiübergreifende Interessengemeinschaft Solar Friends ins Leben gerufen. Unterstützt werden wir von Branchenorganisationen wie Swissolar und der Schweizerischen Energie-Stiftung.

Mitinitiatoren von Solar Friends

Michael Hoekstra mit runder Brille und dunkler Jacke vor hellem Himmel leicht zur Seite gedreht und in die Kamera blickend.

«Unsere Dächer liefern sauberen Strom, das verdient Respekt.»

Michael Hoekstra, Wirtschaftsingenieur und Berner Lokalpolitiker

Thomas Emmenegger mit kurzen blonden Haaren und hellblauem T-Shirt in einem Garten mit Büschen und Bäumen leicht lächelnd in die Kamera blickend.

«Ob sich Solar auszahlt, soll auch morgen mit Ja beantwortet werden können»

Thomas Emmenegger, Flugsicherungstechniker,
Rüti ZH

Urs Brandenberg mit grauen Haaren und schmaler Brille in dunkelgrüner Strickjacke über einem karierten Hemd vor einer weissen Wand lächelnd in die Kamera blickend.

«Fossile Energien sind passé, für den Ausbau der Erneuerbaren braucht es Anreize wie die Minimalvergütung.»

Urs Brandenberg, pensionierter Elektroingenieur, Zug

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Minimalvergütung – und warum ist sie in Gefahr?

Im Rahmen des Stromgesetzes stimmten 2024 fast 70 Prozent für einen Minimalpreis, den Solaranlagen-Besitzer für den Strom erhalten sollen, den sie ins Netz einspeisen. Dies ermöglicht ihnen eine planbare Amortisation der Anlage und fördert so den Solarausbau. Für kleinere Anlagen eines Hauseigentümers, eines Handwerks- oder Bauernbetriebs sind 6 Rappen pro Kilowattstunde festgelegt worden. Oft liegen die lokalen Einspeisetarife höher, aber dies ist das Minimum. Der Bundesrat beantragt dem Parlament nun, die Minimalvergütung aufzuheben. In der Wintersession debattiert der Ständerat darüber.

Was passiert mit meiner Unterschrift?

Alle Unterschriften werden gesammelt, und zu Beginn der Wintersession wird der dann aktuelle Zwischenstand dem Ständerat übergeben. Unser Ziel sind mindestens 50'000 Unterschriften bis spätestens zur danach stattfindenden Debatte im Nationalrat. Damit wollen wir unsere Referendumsfähigkeit unter Beweis stellen.

Wer steht hinter Solar Friends?

Solar Friends ist die Interessengemeinschaft der Schweizer Solaranlagen-Besitzer. Mitinitianten von Solar Friends sind engagierte Solaranlagen-Besitzer aus unterschiedlichen Parteien. Wir setzen uns für verlässliche Rahmenbedingungen ein, damit sich Investitionen in Solaranlagen weiterhin lohnen und die Anlagen planbar amortisierbar bleiben. Dabei werden wir auch von verschiedenen Branchenorganisationen unterstützt.

Ich habe keine Solaranlage – kann ich trotzdem unterschreiben?

Ja, absolut. Die Petition von Solar Friends richtet sich an alle, die hinter der beschlossenen Energiewende und dem Volkswillen stehen. Jede Unterschrift zählt – auch wenn Sie keine eigene Solaranlage besitzen.

Wie werden meine Daten verwendet?

Mit Ihrer Zustimmung zum Solar-Friends-Newsletter halten wir Sie über den Fortschritt der Petition und andere wertvolle Solar-Neuigkeiten auf dem Laufenden (die Zustimmung finden Sie im Unterschriftenformular unter dem Eingabefeld Ihrer Postleitzahl). Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter und handeln nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG).

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Über uns

Solar Friends setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Solaranlagen-Besitzer ein. Hinter Solar Friends steht eine Gruppe von aktiven Solaranlagen-Besitzern. Unser Ziel ist, Besitzer von Solaranlagen möglichst früh über sich abzeichnende energiepolitische Vorhaben zu informieren, damit wir gemeinsam Einfluss nehmen und die Planungssicherheit erhalten können.

Kontakt:

Solar Friends
Sihlquai 67
8005 Zürich

info@solar-friends.ch
solar-friends.ch

Partnerorganisationen:

SwissolarSchweizerische Energie-Stiftung SES
Konzept und Website: Spinas Civil Voices
Fotos Michael Hoekstra: Franziska Rothenbuehler